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"Halten was man nicht halten kann ist so sinnlos,
wie sterben ohne gelebt zu haben" (Robert Leiter)

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Schwarzensteinhütte 2.923 m

SchwarzensteinhütteDienstag 12.08.2008 – der erste Tag von meinem Sommerurlaub. Zusammen mit einem Freund haben wir geplant den 3.368 m hohen Schwarzenstein im Ahrntal zu besteigen.
Von der Zeitplanung waren wir optimal unterwegs, Ankunft um 07.00 Uhr am Parkplatz „Stallila“ in St. Johann im Ahrntal. Von hier nun der Aufstieg über die verschiedenen Almen: Rotbachalm - Schöllbergalm – Daimeralm. Ab ca. 2.500 m kann man dann entweder über ein Gletschergelände weiter zur Hütte aufsteigen oder den steilen Klettersteig über den „Kamin“ wählen. Wir entschieden uns für den „Kamin“, welcher mit Leitern und Seilen gut gesichert ist. Leider hatten wir das Pech ab dieser Höhe in Nebel zu gehen. Nach nur 2,75 Std. erreichten wir die Schwarzensteinhütte auf 2.923 m (angegebene Zeit ca. 4 Std.) wo wir uns mit warmem Tee und Apfelstrudel bzw. belegtem Brot stärkten bevor wir den Aufstieg zum Gipfel in Angriff nehmen wollten. Der Nebel war noch dichter geworden, doch wir wollten trotzdem versuchen hinaufzugehen. Kurz nach der Hütte geht man durch Schneefelder weiter. Starker Wind und dichter Nebel ließen uns den Entschluss fassen, die Tour abzubrechen. Von Aussicht auf dem Gipfel wäre keine Rede gewesen und die Tatsache, dass man weiter oben wegen Gletscherspalten aufpassen musste, ließen uns einstimmig den Rückweg antreten.
Nach einem super Mittagessen in der Schwarzensteinhütte, bei Ziehharmonikamusik und Tanz, stiegen wir wieder den gleichen Weg den wir gekommen waren ab. Alles in Allem eine sehr schöne aber anstrengende Tour, da der Aufstieg immer eher steil nach oben geht. Wir werden die Tour voraussichtlich im Herbst noch mal machen und hoffen, da den Gipfel zu erreichen.

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Seekofel 2.810m

Aufstieg Seekofel21.10.2007 - Start um 08.45 vom Parkplatz des Hotel Pragser Wildsee, den breiten Wanderweg am Ufer des Pragser Wildsees entlang bis zur Weggabelung. Hier dann über den Weg Nr. 1 durch den Latschenwald hoch. Zur Rechten hat man den Seekofel, hinter sich den Pragser Wildsee, der noch komplett im Schatten lag und mir einige Fotos wert war.
Der Weg ist sehr gut markiert und auch beschildert, man bleibt immer auf Weg Nr. 1. Eine Felsstufe im Wanderweg ist mit Ketten gesichert. Das Wetter war ein Traum, einzig und allein der eisig kalte Wind machte die Tour etwas ungemütlich.
Von der „Porta Sora al Forn“ aus kann man dann entweder rechts abbiegen und den Seekofel besteigen oder links zur Seekofelhütte absteigen. Ich ging zügig weiter Richtung Seekofel. Auch hier trifft man nochmals auf ein mit Ketten gesichertes Stück, ansonsten gibt es keine schwierigen Stellen. Vom Gipfel des Seekofels aus erlebt man ein unbeschreibliches Bergpanorama, unter anderem sieht man die Drei Zinnen und den Pragser Wildsee.
Der Gipfel war leicht mit Pulverschnee bedeckt und sobald die Sonne hinter Wolken verschwand war es eiskalt. Aus diesem Grund ist es auch möglich, dass mein (ohnehin sehr kurzer) Gipfelbucheintrag nicht sehr leserlich ist, ich konnte den Kugelschreiber fast nicht halten :)
Nach einer kurzen Pause stieg ich rasch wieder über den gleichen Weg ab, den ich hochgegangen war. Um 14.00 Uhr kam ich wieder am Parkplatz beim Pragser Wildsee an. Alles in allem eine sehr schöne Tour, die ich allen begeisterten Wanderern weiter empfehlen kann.

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Paternkofel 2.746m

Paternkofel23.09.2007 – Start um 09.15 Uhr vom Parkplatz der Fischleinbodenhütte Richtung Talschlusshütte. Ein Stück weiter an der Weggabelung auf dem Weg 102 zu den Drei Zinnen. Das Wetter war traumhaft und es waren ziemlich viele Wanderer unterwegs.
Bei der Drei Zinnen Hütte angekommen ging ich zügig weiter Richtung Paternkofel, welcher sich vom Aufstiegsweg gesehen links befindet. Ich war froh einige Gruppen schon auf dem Weg zum Stollen überholt zu haben, so kam ich eigentlich recht flott weiter.
Vor dem Eingang zum Stollen setzte ich dann den Helm und die Stirnlampe auf, ohne Lampe kommt man nicht recht weit, da es teilweise wirklich stockfinster ist. Immer wieder hat man die Möglichkeit durch Schießscharten einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt, z.B. die Drei Zinnen, zu erhalten.
Aus dem Tunnel heraus, geht es dann ein Stück steil bergauf, später wieder flacher, alles mit Drahtseil gesichert. Dieses Stück bis zur „Gamsscharte“ hoch lag schon im Schnee und es war auch eisig, da der Weg komplett im Schatten liegt. Von der „Gamsscharte“ steigt man dann in die Felswand des Paternkofels ein, wieder mit Drahtseil gesichert. Von hier weg macht der Aufstieg wieder Spaß, da man sich auf der Sonnenseite befindet. Der Ausblick vom Gipfel des Paternkofels ist unbeschreiblich, man muss es selbst gesehen haben, schon der Blick auf die mächtigen Drei Zinnen
Es waren viele Wanderer auf dem Gipfel und so beschloss ich nach einer kurzen Pause wieder zügig abzusteigen, musste aber dennoch immer wieder längere Zeit warten, da ich in eine Wandergruppe hineinkam.
Wieder an der „Gamsscharte“ angekommen entschied ich, nicht mehr über den vereisten Weg zurückzugehen, sondern ging über den sogenannten „Friedensweg“ Richtung Büllelejochhütte. Dieser Weg ist die Mühe wert, Landschaft und Bergpanorama pur. Nach kurzer Einkehr in der Büllelejochhütte ging ich weiter bergab Richtung Zsigmondyhütte und wieder der Talschlusshütte entgegen.
Um 16.15 Uhr kam ich dann wieder, ehrlich gesagt müde aber glücklich und mit wunderschönen Impressionen im Kopf sowie auf der Speicherkarte meiner Digitalkamera, beim Parkplatz der Fischleinbodenhütte an.

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Prags - Lungkofl - Sarlkofl

Sarlkofl02.09.2007 – Start um ca. 09.00 Uhr auf dem Parkplatz bei der Liftanlage in Altprags und das ist für diese Tour die einzige Uhrzeit die ich mitteilen möchte, da die Rückkehrzeit alles andere als realistisch für diese Wanderung wäre ;)
Aufstieg über den Weg Nr. 15 zuerst über Schotterweg später über Waldweg bis zur Putzalm. Dann weiter auf Weg Nr. 16 und Nr. 33 teilweise über steilen Hang bis zur Weggabelung. Von dort aus gingen wir über den eher flachen Rücken zuerst auf den Lungkofel 2.282m, der sich etwas weiter rechts vom Sarlkofl befindet. Wunderschöne Aussicht, habe natürlich wieder ein paar Schnappschüsse in die Fotogalerie hochgeladen. Nach der Mittagspause dann machten wir uns auf den Weg zu unserem eigentlichen Ziel, dem Sarlkofl 2.378. Aufstieg ca. 40min in gemütlicher Wanderung. Vom Gipfel hat man eine sehr schöne Aussicht auf die umliegenden Dörfer und einen gewaltigen Panoramablick auf eine nahezu endlose Bergkulisse. Da das Wetter so schön war, verweilten wir sehr lange auf dem Gipfel bevor wir uns wieder gemütlich auf den Rückweg machten. Diesmal auf der Rückseite des Sarlkofels über die Almwiesen hinunter und auf Weg Nr. 14 wieder zurück zum Ausgangspunkt, zum Parkplatz in Altprags.

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Hüttenrunde: Zsigmondyhütte - Büllelejochhütte - Drei Zinnen Hütte

Hüttenrunde26.08.2007 – 08.45 Uhr Start vom Parkplatz Fischleinboden Richtung Talschlusshütte. Bei der großen Holztafel mit den Wegbeschreibungen ging ich auf dem Weg 103 Richtung Zsigmondyhütte. Bis ich vom schattigen Wald draußen war, war es ziemlich frisch, aber zum Wandern doch angenehm. Vom Wald draußen und mit Sicht auf den Zwölferkofel wurde es dann aber spürbar wärmer. Nach dem etwas steileren Aufstieg über mehrere Serpentinen dann das erste Ziel, die Zsigmondyhütte. Nach einigen Fotos von der herrlichen Aussicht ging ich rasch weiter, auf dem Weg 101, vorbei am Sandebühel, Richtung Büllelejoch. Am Oberbachernjoch wehte ein eisiger Wind, Richtung Büllelejochhütte ließ er aber langsam nach und so passierte ich diese wieder in herrlichem Sonnenschein. Immer noch auf dem 101er weiter Richtung Drei Zinnen Hütte. Am nächsten Wegweiser stieg ich rechts über das Schotterfeld ab. Das Wetter war traumhaft, die Sicht nicht mit Worten zu beschreiben, versuchte einige Eindrücke mit Fotos festzuhalten - siehe Fotogalerie. Von der Drei Zinnen Hütte, welche an diesem Tag von Touristen fast überrannt wurde, stieg ich über den Weg 102 wieder rasch ab Richtung Tal. Erreichte den Parkplatz Fischleinboden wieder um 13.20 Uhr.

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Helm – Sillianer Hütte - Hollbrucker Spitze – Klammbach Alm – Sexten

Hollbrucker Spitze15.08.2007 – Ferragosto. Wir fuhren mit der Bahn um 09.00 Uhr hoch auf den Helm. Von dort aus wanderten wir vorbei an der Hahnspielhütte, Richtung Sillianer Hütte. Ohne Pause zügig weiter erreichten wir in kurzer Zeit den felsigen Bergkamm von wo aus wir den Weg Richtung Hollbrucker Spitze weitergingen.
Kurz vor dem Gipfel geht es etwas steiler nach oben aber mit etwas Trittsicherheit und Abstützen mit den Händen kein Problem. Auf dem Gipfel, welchen wir um 11.00 Uhr erreichten, wurde ein sehr schönes Kreuz errichtet und im Gipfelbuch ist auch beschrieben, wem es gewidmet ist … verrate ich jetzt aber nicht ;)

Nach kurzer Rast und einigen Fotos machten wir uns wieder an den Abstieg. Auf der Suche nach dem Hochgränten See, welchen wir nach einiger Zeit auch erreichten. Es ist ein sehr schöner See, etwas darüber befindet sich ein kleiner Kriegerfriedhof aus dem ersten Weltkrieg. Der See beherbergt ganze Legionen von Qualquappen, welche bei der kleinsten Erschütterung des Bodens vom schlammigen Ufer in den See hineinschwimmen, war lustig zuzuschauen.
Danach ging es weiter Richtung Nemes Alm, welche wir aber nicht direkt ansteuerten sondern gleich weiter zur Klammbach Alm gingen, wo wir zu Mittag aßen. Nach der Stärkung ging es weiter Richtung Sexten, vorbei an den Höfen von Trojen, neben der Skipiste der Helmabfahrt hinunter bis ins Tal und von dort wieder zum Parkplatz der Helmbahn, welchen wir um 15.15 Uhr erreichten. Eine sehr schöne und eher gemütliche Tour.

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Alpinisteig

Alpinisteig - Sextner DolomitenUnsere Tour begann am Sonntag 05.08.2007 um 07.40 Uhr mit Start am Parkplatz der Rotwandwiesenlifte. Von dort aus wanderten wir hinten durch die Wiesen und Wälder des Fischleintals bis zur Talschlusshütte. Den Aufstieg zur Zsygmondihütte packten wir ziemlich zügig. Nach einer kurzen Pause in der Hütte ging es dann weiter zu unserem eigentlichen Start und Ziel, dem Alpinisteig, einem Bergpfad aus dem 1. Weltkrieg. Das Traumwetter ließ die Wanderung zu einem wahren Genuss werden und wir hielten immer wieder an, um die Aussicht mit unseren Digitalkameras festzuhalten.


Einzig und allein der Abstieg über die Elferscharte ließ uns die Haare etwas zu Berge stehen, da sich im Geröllfeld eine Gruppe von ca. 15 Wanderern befand, welche über die Mitte abstiegen und soviel Steine und Geröll mitnahmen, dass man sehr aufpassen musste keinen Stein abzukriegen. Danach entschieden wir uns für den Weg über die „Rotwandköpfe“, was angesichts der traumhaften Aussicht die richtige Entscheidung war. So erreichten wir um ca. 14.45 die „Gaudi-Alm“ neben der Rudihütte wo wir noch kurz Pause machten und uns stärkten, bevor es wieder zum Parkplatz der Rotwandwiesenlifte ging. An alle, die jetzt Lust bekommen haben diese Wanderung zu machen, wünsche ich viel Spaß und Berg Heil in den Sextner Dolomiten ;)

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Wanderung zu den Drei Zinnen

Wanderung zu den Drei ZinnenIch startete am 15.07.2007 um 06.00 Uhr vom Parkplatz im Fischleintal Richtung Talschlusshütte. Von dort weiter bergauf auf dem Weg 102 direkt zu den Drei Zinnen. Es war ein herlicher Tag zwar etwas frisch aber zum Wandern bestens geeignet. Zwischen 06.45 und 07.00 Uhr, ca. auf halber Strecke knipste ich ein paar beeindruckende Fotos - hinter mir stieg erst die Sonne langsam über den Bergspitzen hoch. Man merkte dann aber doch ziemlich rasch, wie sehr die Sonnenstrahlen wärmten und so war ich froh, früh gestartet zu sein. Um 07.45 Uhr erreichte ich die Drei-Zinnen-Hütte. Das strahlende Sonnenschein und der tiefblaue Himmel waren unbeschreiblich, habe sie deshalb mit Fotos festgehalten ;)

Nach einem gemütlichen Frühstück und mehreren Fotos von den Drei Zinnen und den Seen sowie der gesamten Umgebung begann ich wieder den Abstieg über den gleichen Weg, den ich hochgegangen war. Auf halber Strecke kamen mir mehrere Wanderer entgegen und ich bemerkte, dass sie alle wahnsinnig schwitzten, naja – „Morgenstund hat Gold im Mund“ :)

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