Touren
Schwarzensteinhütte 2.923 m
Dienstag 12.08.2008 – der erste Tag von meinem Sommerurlaub. Zusammen
mit einem Freund haben wir geplant den 3.368 m hohen Schwarzenstein im Ahrntal
zu besteigen.
Von der Zeitplanung waren wir optimal unterwegs, Ankunft um 07.00 Uhr am
Parkplatz „Stallila“ in St. Johann im Ahrntal. Von hier nun der
Aufstieg über
die verschiedenen Almen: Rotbachalm - Schöllbergalm – Daimeralm.
Ab ca. 2.500 m kann man dann entweder über ein Gletschergelände
weiter zur Hütte aufsteigen oder den steilen Klettersteig über
den „Kamin“ wählen. Wir entschieden uns für den „Kamin“,
welcher mit Leitern und Seilen gut gesichert ist. Leider hatten wir das Pech
ab dieser Höhe in Nebel zu gehen. Nach nur 2,75 Std. erreichten wir
die Schwarzensteinhütte auf 2.923 m (angegebene Zeit ca. 4 Std.) wo
wir uns mit warmem Tee und Apfelstrudel bzw. belegtem Brot stärkten
bevor wir den Aufstieg zum Gipfel in Angriff nehmen wollten. Der Nebel war
noch dichter geworden, doch wir wollten trotzdem versuchen hinaufzugehen.
Kurz nach der Hütte geht man durch Schneefelder weiter. Starker Wind
und dichter Nebel ließen uns den Entschluss fassen, die Tour abzubrechen.
Von Aussicht auf dem Gipfel wäre keine Rede gewesen und die Tatsache,
dass man weiter oben wegen Gletscherspalten aufpassen musste, ließen
uns einstimmig den Rückweg antreten.
Nach einem super Mittagessen in der Schwarzensteinhütte, bei Ziehharmonikamusik
und Tanz, stiegen wir wieder den gleichen Weg den wir gekommen waren ab.
Alles in Allem eine sehr schöne aber anstrengende Tour, da der Aufstieg
immer eher steil nach oben geht. Wir werden die Tour voraussichtlich im Herbst
noch mal machen und hoffen, da den Gipfel zu erreichen.
: weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie
Seekofel 2.810m
21.10.2007
- Start um 08.45 vom Parkplatz des Hotel Pragser Wildsee, den breiten Wanderweg
am Ufer des Pragser Wildsees entlang bis zur Weggabelung. Hier dann über
den Weg Nr. 1 durch den Latschenwald hoch. Zur Rechten hat man den Seekofel,
hinter sich den Pragser Wildsee, der noch komplett im Schatten lag und mir
einige Fotos wert war.
Der Weg ist sehr
gut markiert und auch beschildert, man bleibt immer auf Weg Nr. 1. Eine Felsstufe
im Wanderweg ist mit Ketten gesichert. Das Wetter war ein Traum, einzig und
allein der eisig kalte Wind machte die Tour etwas ungemütlich.
Von der „Porta
Sora al Forn“ aus
kann man dann entweder rechts abbiegen und den Seekofel besteigen oder links
zur Seekofelhütte absteigen. Ich ging zügig weiter Richtung Seekofel.
Auch hier trifft man nochmals auf ein mit Ketten gesichertes Stück,
ansonsten gibt es keine schwierigen Stellen. Vom Gipfel des Seekofels aus
erlebt man ein unbeschreibliches Bergpanorama, unter anderem sieht man die
Drei Zinnen und den Pragser Wildsee.
Der Gipfel war leicht mit Pulverschnee
bedeckt und sobald die Sonne hinter Wolken verschwand war es eiskalt. Aus
diesem Grund ist es auch möglich, dass mein (ohnehin sehr kurzer) Gipfelbucheintrag
nicht sehr leserlich ist, ich konnte den Kugelschreiber fast nicht halten
:)
Nach einer kurzen Pause stieg ich rasch wieder über den gleichen
Weg ab, den ich hochgegangen war. Um 14.00 Uhr kam ich wieder am Parkplatz
beim Pragser Wildsee an. Alles in allem eine sehr schöne Tour, die ich
allen begeisterten Wanderern weiter empfehlen kann.
: weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie
Paternkofel 2.746m
23.09.2007 – Start um 09.15 Uhr vom Parkplatz der Fischleinbodenhütte
Richtung Talschlusshütte. Ein Stück weiter an der Weggabelung auf
dem Weg 102 zu den Drei Zinnen. Das Wetter war traumhaft und es waren ziemlich
viele Wanderer unterwegs.
Bei der Drei Zinnen Hütte angekommen ging ich zügig weiter Richtung
Paternkofel, welcher sich vom Aufstiegsweg gesehen links befindet. Ich war
froh einige Gruppen schon auf dem Weg zum Stollen überholt zu haben,
so kam ich eigentlich recht flott weiter.
Vor dem Eingang zum Stollen setzte ich dann den Helm und die Stirnlampe auf,
ohne Lampe kommt man nicht recht weit, da es teilweise wirklich stockfinster
ist. Immer wieder hat man die Möglichkeit durch Schießscharten
einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt, z.B. die Drei Zinnen,
zu erhalten.
Aus dem Tunnel heraus, geht es dann ein Stück steil bergauf, später
wieder flacher, alles mit Drahtseil gesichert. Dieses Stück bis zur „Gamsscharte“ hoch
lag schon im Schnee und es war auch eisig, da der Weg komplett im Schatten
liegt. Von der „Gamsscharte“ steigt man dann in die Felswand
des Paternkofels ein, wieder mit Drahtseil gesichert. Von hier weg macht
der Aufstieg wieder Spaß, da man sich auf der Sonnenseite befindet.
Der
Ausblick vom Gipfel des Paternkofels ist unbeschreiblich, man muss es selbst
gesehen haben, schon der Blick auf die mächtigen Drei Zinnen …
Es waren viele Wanderer auf dem Gipfel und so beschloss ich nach einer kurzen
Pause wieder zügig abzusteigen, musste aber dennoch immer wieder längere
Zeit warten, da ich in eine Wandergruppe hineinkam.
Wieder an der „Gamsscharte“ angekommen
entschied ich, nicht mehr über den vereisten Weg zurückzugehen,
sondern ging über den sogenannten „Friedensweg“ Richtung
Büllelejochhütte. Dieser Weg ist die Mühe wert, Landschaft
und Bergpanorama pur. Nach kurzer Einkehr in der Büllelejochhütte
ging ich weiter bergab Richtung Zsigmondyhütte und wieder der Talschlusshütte
entgegen.
Um 16.15 Uhr kam ich dann wieder, ehrlich gesagt müde aber glücklich
und mit wunderschönen Impressionen im
Kopf sowie auf der Speicherkarte meiner Digitalkamera, beim Parkplatz der
Fischleinbodenhütte an.
: weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie
Prags - Lungkofl - Sarlkofl
02.09.2007 – Start
um ca. 09.00 Uhr auf dem Parkplatz bei der Liftanlage in Altprags und das
ist für diese Tour die einzige Uhrzeit die ich mitteilen möchte,
da die Rückkehrzeit alles andere als realistisch für diese Wanderung
wäre ;)
Aufstieg über den Weg Nr. 15 zuerst über Schotterweg später über
Waldweg bis zur Putzalm. Dann weiter auf Weg Nr. 16 und Nr. 33 teilweise über
steilen Hang bis zur Weggabelung. Von dort aus gingen wir über den eher
flachen Rücken zuerst auf den Lungkofel 2.282m, der sich etwas weiter
rechts vom Sarlkofl befindet. Wunderschöne Aussicht, habe natürlich
wieder ein paar Schnappschüsse in die Fotogalerie hochgeladen. Nach
der Mittagspause dann machten wir uns auf den Weg zu unserem eigentlichen
Ziel, dem Sarlkofl 2.378. Aufstieg ca. 40min in gemütlicher Wanderung.
Vom Gipfel hat man eine sehr schöne Aussicht auf die umliegenden Dörfer
und einen gewaltigen Panoramablick auf eine nahezu endlose Bergkulisse. Da
das Wetter so schön war, verweilten wir sehr lange auf dem Gipfel bevor
wir uns wieder gemütlich auf den Rückweg machten. Diesmal auf der
Rückseite des Sarlkofels über die Almwiesen hinunter und auf Weg
Nr. 14 wieder zurück zum Ausgangspunkt, zum Parkplatz in Altprags.
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Hüttenrunde: Zsigmondyhütte - Büllelejochhütte - Drei Zinnen Hütte
26.08.2007 – 08.45 Uhr Start vom Parkplatz Fischleinboden Richtung
Talschlusshütte. Bei der großen Holztafel mit den Wegbeschreibungen
ging ich auf dem Weg 103 Richtung Zsigmondyhütte. Bis ich vom schattigen
Wald draußen war, war es ziemlich frisch, aber zum Wandern doch angenehm.
Vom Wald draußen und mit Sicht auf den Zwölferkofel wurde es dann
aber spürbar wärmer. Nach dem etwas steileren Aufstieg über
mehrere Serpentinen dann das erste Ziel, die Zsigmondyhütte. Nach einigen
Fotos von der herrlichen Aussicht ging ich rasch weiter, auf dem Weg 101,
vorbei am Sandebühel, Richtung Büllelejoch. Am Oberbachernjoch
wehte ein eisiger Wind, Richtung Büllelejochhütte ließ er
aber langsam nach und so passierte ich diese wieder in herrlichem Sonnenschein.
Immer noch auf dem 101er weiter Richtung Drei Zinnen Hütte. Am nächsten
Wegweiser stieg ich rechts über das Schotterfeld ab. Das Wetter war
traumhaft, die Sicht nicht mit Worten zu beschreiben, versuchte einige Eindrücke
mit Fotos festzuhalten - siehe Fotogalerie. Von der Drei Zinnen Hütte,
welche an diesem Tag von Touristen fast überrannt wurde, stieg ich über
den Weg 102 wieder rasch ab Richtung Tal. Erreichte den Parkplatz Fischleinboden
wieder um 13.20 Uhr.
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Helm – Sillianer Hütte - Hollbrucker Spitze – Klammbach Alm – Sexten
15.08.2007 – Ferragosto.
Wir fuhren mit der Bahn um 09.00 Uhr hoch auf den Helm. Von dort aus wanderten
wir vorbei an der Hahnspielhütte,
Richtung Sillianer Hütte. Ohne Pause zügig weiter erreichten wir
in kurzer Zeit den felsigen Bergkamm von wo aus wir den Weg Richtung Hollbrucker
Spitze weitergingen.
Kurz vor dem Gipfel geht es etwas steiler nach oben
aber mit etwas Trittsicherheit und Abstützen mit den Händen kein
Problem. Auf dem Gipfel, welchen wir um 11.00 Uhr erreichten, wurde ein sehr
schönes Kreuz errichtet und im Gipfelbuch ist auch beschrieben, wem
es gewidmet ist … verrate ich jetzt aber nicht ;)
Nach kurzer Rast und
einigen Fotos machten wir uns wieder an den Abstieg. Auf der Suche nach dem
Hochgränten See, welchen wir nach einiger Zeit auch erreichten. Es ist
ein sehr schöner
See, etwas darüber befindet sich ein kleiner Kriegerfriedhof
aus dem ersten Weltkrieg. Der See beherbergt ganze Legionen von Qualquappen,
welche bei der kleinsten Erschütterung des Bodens vom schlammigen Ufer
in den See hineinschwimmen, war lustig zuzuschauen.
Danach ging es weiter Richtung
Nemes Alm, welche wir aber nicht direkt ansteuerten sondern gleich weiter
zur Klammbach Alm gingen, wo wir zu Mittag aßen. Nach der Stärkung
ging es weiter Richtung Sexten, vorbei an den Höfen von Trojen, neben
der Skipiste der Helmabfahrt hinunter bis ins Tal und von dort wieder zum
Parkplatz der Helmbahn, welchen wir um 15.15 Uhr erreichten. Eine sehr schöne
und eher gemütliche Tour.
.: weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie
Alpinisteig
Unsere Tour begann am Sonntag 05.08.2007 um 07.40 Uhr mit Start am Parkplatz
der Rotwandwiesenlifte. Von dort aus wanderten wir hinten durch die Wiesen
und Wälder des Fischleintals bis zur Talschlusshütte. Den Aufstieg
zur Zsygmondihütte packten wir ziemlich zügig. Nach einer kurzen
Pause in der Hütte ging es dann weiter zu unserem eigentlichen Start
und Ziel, dem Alpinisteig, einem Bergpfad aus dem 1. Weltkrieg. Das Traumwetter
ließ die Wanderung zu einem wahren Genuss werden und wir hielten
immer wieder an, um die Aussicht mit unseren Digitalkameras festzuhalten.
Einzig und allein der Abstieg über die Elferscharte ließ uns die
Haare etwas zu Berge stehen, da sich im Geröllfeld eine Gruppe von ca.
15 Wanderern befand, welche über die Mitte abstiegen und soviel Steine
und Geröll mitnahmen, dass man sehr aufpassen musste keinen Stein abzukriegen.
Danach entschieden wir uns für den Weg über die „Rotwandköpfe“,
was angesichts der traumhaften Aussicht die richtige Entscheidung war. So
erreichten wir um ca. 14.45 die „Gaudi-Alm“ neben der Rudihütte
wo wir noch kurz Pause machten und uns stärkten, bevor es wieder zum
Parkplatz der Rotwandwiesenlifte ging. An alle, die jetzt Lust bekommen haben
diese Wanderung zu machen, wünsche ich viel Spaß und Berg Heil
in den Sextner Dolomiten ;)
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Wanderung zu den Drei Zinnen
Ich startete am 15.07.2007 um 06.00 Uhr vom Parkplatz im Fischleintal Richtung
Talschlusshütte. Von dort weiter bergauf auf dem Weg 102 direkt zu den
Drei Zinnen. Es war ein herlicher Tag zwar etwas frisch aber zum Wandern bestens
geeignet. Zwischen 06.45 und 07.00 Uhr, ca. auf halber Strecke knipste ich
ein paar beeindruckende Fotos - hinter mir stieg erst die Sonne langsam über
den Bergspitzen hoch. Man merkte dann aber doch ziemlich rasch, wie sehr die
Sonnenstrahlen wärmten und so war ich froh, früh gestartet zu sein.
Um 07.45 Uhr erreichte ich die Drei-Zinnen-Hütte. Das strahlende Sonnenschein
und der tiefblaue Himmel waren unbeschreiblich, habe sie deshalb mit Fotos
festgehalten ;)
Nach einem gemütlichen Frühstück und mehreren Fotos von den Drei Zinnen und den Seen sowie der gesamten Umgebung begann ich wieder den Abstieg über den gleichen Weg, den ich hochgegangen war. Auf halber Strecke kamen mir mehrere Wanderer entgegen und ich bemerkte, dass sie alle wahnsinnig schwitzten, naja – „Morgenstund hat Gold im Mund“ :)
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